Vorbereitung auf de Crash: USA und ein neuer Krieg in Syrien, Nordkorea oder anderswo

Donald Trump scheint gewillt, die US- Militärmaschinerie in einem neue Konflikt einsetzen zu wollen. Was allerdings in den Medien verschiegen wird, ist die Tatsache, dass die USA keine Möglichkeiten hat, einen nächsten Krieg erfolgreich abzuschliessen. Weder in Nordkorea noch in Syrien noch im Iran oder der Ukraine. Aus diesen Gründen hat die USa ja bislnag auf Stellvertreter vertraut, die sie mit Waffen, Logistik, Geheimdienstifo unterstützen, aber nicht direkt mit eigenen Truppen und Waffen auf dem Boden eingreifen.

Man muss es sich einfach jedesmal vor Augen halten. Der Irak war 2003 keine militärische Grossmacht, sondern ein – nach 10 Jahren Boykott und mit dem Golfkrieg von 1990 bereits mächtig dezimierten Militär – relativ wehrloses Opfer. Und wie sieht die Situation heute aus? Die Fraktionen der Kurden, Schiiten, Sunniten innerhalb des Irak streiten um Unabhängigkeit und Einfluss. Die USA wird als Hilfe gegen den IS im Irak geduldet, aber mehr auch nicht. Die Stimmung könnte sich schnell gege die USA wenden, sollte sie versuchen, mehr Kontrolle im Irak zu übernehmen.

Insofern kann die USA nur Chaosmanagement betreiben mit der Gefahr, dass andere Operateure ihr in diesem Gebiet das Wasser abgraben bzw. mehr und bessere Kontrolle über die Akteure des Chaos haben. In Afghanistan operiert die chinesische Armee mit; in Libyen zieht Russland seine Fäden mit.

Wie würde ein Konflikt mit Nordkorea aussehen? Die USA könnten die grossen Waffenanlagen/Nuklearanlagen und Truppenbasen von NK angreifen. Aber es wäre nicht auszuschliessen, dass sich NK mit seiner grossen Zahl von Soldaten und Waffen wehren kann und Südkorea sowie Japan mit genügend seiner Raketen und Kanonen beschiesst, um viele Tote und grossen Schaden anzurichten. Möglicherweise könnte die USA nach einem längeren Kampf wie im Irak oder in Afghanistan einige Militärbasen in NK installieren und die Bevölkerung würde, unterstützt von China, dass keine US Präsenz an der eigenen Grenze will, möglicherweise ebenso zu Aufständen und Kleinkrieg greifen.

Insofern ist ein Angriff auf NK eine grössere Bedrohung für CHina, weil dann eine wichtige Grenzregion destabilisert wird und China mit Militär dort gebunden ist. In Anbetracht eines anstehenden Crash in der Finanzwelt wäre eine oder mehrere Konfliktherde, die als Ursache für die Finanzkrise ausgemacht werden könnten, ideal.

Fazit: Die USA können keinen weiteren Krieg gegen einen halbwegs gut gerüsteten Gegner gewinnen. Allerdings würden ein oder mehrere Konflikte an der Grenze zu Russland und China die beiden grossen Konkurrenten der USA zurückbinden und Chaos an deren Grenze hinterlassen, ohne dass die USA davon direkt betroffen ist. Eine Finanzkrise, die sich schon seit Jahren erneut abzeichnet, könnte so auf die militärischen Konflikte, auf China, auf Russland als Schuldige abgewälzt werden, ohne dass die Bevölkerung die eigentlich Schuldigen belangt: Die Banken und Regierungen, welche es zulassen, dass Staatsschulden (die durch die Not-Bankenrettung erst ins Unermessliche stiegen)  nicht abgeschrieben, sondern durch Sparen und Verkauf von Staatsbesitz in die Hände der Banken und deren Besitzer übergeht.

 

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