US Primaries bei Dems: Es wird kompliziert

Hillary Clinton schafft es mit heutigem Datum eher nicht, genügend pledged delegates, also gebundene Delegierte nach Philadelphia zu holen. Sie müsste in den kommenden Primaries rund 67% der Stimmen holen, um die Zahl 2382 zu erreichen.

Sanders ist in den kommenden Wahlen im Vorteil, da auch independents mitwählen dürfen.

Es kommt also auf die Superdelegierten an, die allerdings mit über 524 zu 40 ( von 712 insgesamt) auf Seite von Hillary stehen und das schon vor Beginn der eigentlichen Wahlen. Kurz: Clinton hat sich dieser Leute durch Verbindung, Vitamin B und wohl auch Aussicht auf Jobs geangelt. Immerhin gibt es eine Clinton-Liste, auf der alle Unterstützer wie auch alle Leute, die Clinton einmal die Gefolgschaft versagt haben, notiert sind.

Würden die Superdelegierten zu Sanders wechseln, wäre er als Päsidentschaftsanwärter gewählt.

Im Normalfall hat Clinton ihre Leute im Griff und die gehören alle zum Establishment.

ALLERDINGS gibt es ein grosses ABER: Wenn es den Superdelegierten scheint, dass sie mit Clinton fast sicher gegen Trump unterliegen würden, dann könnten sie das Schiff wechseln, weil wenn die Republikaner gewinnen, ist keine Option auf einen Job in der Regierung da.

Es wird sich also jede/r überlegen, ob er besser fährt mit einer minimalen Siegchance Clinton bzw. Trump als Präsident oder dem Sieg von Sanders, der aber evtl. Clitnonleute in bestimmten Positionen nicht anstellen wird.

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