Hillary Clinton: Werden die Republikaner mit ihr zusammenarbeiten?

Hillary ist von republikanischer Seite die meistgehasste Person im demokratischen Lager über all die Jahre.

Kann Hillary deshalb von sich behaupten, dass sie eine Kandidatin ist, die mit beiden Lagern gut zusammen arbeiten kann? Sanders will wohl gerade deshalb die Superdelegierten auf dem Nominierungskongress von sich überzeugen, wenn er über weniger Stimmen verfügen würde als Hillary bis zum Kongress.

Einschub: Die Chancen, dass Bernie allerdings die Mehrheit der Superdelegierten gewinnt, scheint mir äusserst klein. Dazu ist die demokratische Partei viel zu stark auf Postenerhalt und Status quo fixiert, als dass ihre Repräsentanten und Leader erkennen würden, dass für den amerikanischen Bürger ein neues Zeitalter angebrochen ist. Verschiedene Reaktionen auf eine Nomination von Clinton und Trump oder Cruz sind denkbar. Die Unterstützer von Bernie enhalten sich der Stimme oder wählen Jill Stein von den Grünen; eine Unabhängige werden möglicherweise sogar zu Trump wechseln, um ihren Protest gegen die verlogene Politik Washingtons auszudrücken . Sich als „rationaler Handelnde“ verstehend werden ihre Stimme Clinton statt Trump/Cruz geben, um das Schlimmste zu verhindern. Republikaner des Establishment werden statt Trump Clinton unterstützen, die eine Republican-lite ist. Es ist nun eine Frage der Grösse jeder dieser Gruppen, die den Wahlausgang bestimmen werden. 

Für Europa und den Rest der Welt wäre wohl Donald Trump die weniger drastische Wahl, weil Trump in der US-Innenpolitik grossen Schaden anrichten würde durch seine rassistische Politik, die er verfolgen will.

Clinton hingegen wird innenpolitisch den Status quo von Obama halten, die Grossindustrie aber weiter gegenüber dem Mittelstand begünstigen und keine Erleichterung bringen. In der Aussenpolitik dürfte sie aleridngs als Neocon und Falke grösseren Schaden anrichten als ein Donald Trump, der hier eher isolationistische Anklänge hat.

Stimmt Hillarys Behauptung, dann ist die „Verschwörung von Rechts“ nicht wirklich vorhanden und nur Show.

Nimmt man die Anschuldigungen von den Republikanern ernst und deren Widerwillen gegenüber Hillary, dann dürfte ihre Präsidentschaft mindestens genauso blockiert werden im Parlament wie die von Obama.

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